Inhouse Österreich: Was nach der Pandemie anders bleibt

Willkommen auf JUVE plus – Market Intelligence, dem neuen interaktiven Benchmarking-Tool von JUVE.

Im Idealfall ist Veränderung ein geplanter Prozess. Doch im Pandemiejahr 2020 kam vieles anders als erwartet: Corona hat die Arbeit vieler Rechtsabteilungen umgekrempelt, das zeigen die Ergebnisse der JUVE-Inhouse-Umfrage. Eines ist jedoch geblieben: In Krisenzeiten sind Juristen gefragte Leute, denn sie vermitteln Sicherheit.

Unternehmen und ihre Rechtsabteilungen sahen sich im vergangenen Jahr plötzlich mit Veränderungen konfrontiert, die in den wenigsten Fällen freiwillig oder geplant waren. Vielmehr setzte Corona so manchen Prozess unvorhergesehen in Gang. Ob systemrelevant oder nicht, für die Rechtsabteilungen österreichischer Unternehmen brachte die Pandemie durch die Bank mehr Arbeit mit sich – wie die Ergebnisse der JUVE-Inhouse-Umfrage 2021 zeigen.

Inhouse-Umfrage zu Rechtsabteilungen in Österreich

Gefragt nach den langfristigen Veränderungen durch Corona gehen alle befragten Unternehmensjuristen davon aus, dass die Arbeitsbelastung steigen wird.

Je mehr Standardaufgaben eine Rechtsabteilung outsourcen kann oder ihre Inhouse-Mandanten mit Vertragsgeneratoren oder anderen technischen Hilfsmitteln selbst erledigen können, desto besser kann sie sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Und die haben durch die Krise an Bedeutung gewonnen.

Dieser Wandel resultiert aus einem – im Zuge der allgemeinen Unsicherheit – gewachsenen Bedürfnis nach Sicherheit. Das wird vermutlich so bleiben oder, wie ein Inhouse-Jurist formuliert: „Da wurde eine Tür geöffnet, die sich so schnell nicht wieder schließen wird.“ (Annette Kamps)

Neben fundiert recherchierten Umsatzzahlen, Daten und Fakten (dem Ergebnis aus zahllosen Interviews und Umfragen) bietet unser neues Benchmarking-Tool detaillierte Analysen in gewohnt hoher JUVE-Qualität. JUVE plus ist interaktiv und passt sich Ihren Wünschen an.