Suchergebnisse für „Personal“ – JUVE plus https://www.juve-plus.de Mon, 18 Oct 2021 08:08:14 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.2 Market Intelligence https://www.juve-plus.de/ Wed, 26 Jun 2019 09:26:03 +0000 https://www.juve-plus.de/?page_id=2 The post Market Intelligence appeared first on JUVE plus. ]]>

Gehalt

Gehälter und Gehaltsvergleiche von Referendaren über Associates bis zu Inhouse-Juristen

Personal

Ergebnisse aus Bewerber- und Associate-Umfrage

Umsatz Deutschland 2021

Die Pandemie zwang die 100 umsatzstärksten Wirtschaftskanzleien in Deutschland zwar zu einem kurzen Innehalten. Dennoch schafften die JUVE 100 erneut ein Jahr mit Umsatzrekorden. Im Durchschnitt wuchsen die Erlöse um gut 6 Prozent.

Nachricht Umsatz JUVE100 2021

Umsatz Österreich 2021

JUVE hat die Kennzahlen der 20 größten Kanzleien Österreichs recherchiert und analysiert. Im vergangenen Geschäftsjahr erklommen die einnahmestärksten Sozietäten zusammen insgesamt mit mehr als 560 Millionen Euro Umsatz einen um fünf Prozent höheren Gipfel.

Nachricht Umsatz Österreich 2021

Inhouse Österreich 2021

Im Idealfall ist Veränderung ein geplanter Prozess. Doch im Pandemiejahr 2020 kam vieles anders als erwartet: Corona hat die Arbeit vieler Rechtsabteilungen umgekrempelt, das zeigen die Ergebnisse der JUVE-Inhouse-Umfrage. Eines ist jedoch geblieben: In Krisenzeiten sind Juristen gefragte Leute, denn sie vermitteln Sicherheit.

Nachricht Inhouse Österreich 2021
11.11.2021

Steuerexperten: Drei-Jahres-Vergleich der Gesamtzufriedenheit nach Organisation 2020

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JUVE plus – Market Intelligence

• liefert Ihnen exklusiv das gesammelte Daten-Wissen der JUVE Redaktion in einem interaktiven Benchmarking-Tool
• ist auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten und nach Ihren individuellen Wünschen gestaltbar
• bietet Umsatzahlen, Daten und Fakten sowie fundiert recherchierte Analysen in gewohnt hoher JUVE-Qualität

Erhalten Sie Einblicke in die Ergebnisse aus zahllosen Interviews und Umfragen mit jährlich mehreren Tausend Teilnehmern – ausgewertet und aufbereitet durch unsere unabhängige Redaktion. Lernen Sie Ihre Marktposition und die Ihrer Wettbewerber besser kennen. Ziehen Sie Vergleiche bei den Key-Benchmarks und filtern Sie die Daten, die für Sie und Ihre Arbeit jetzt und in Zukunft wichtig sind. All dies in einer nie dagewesenen Tiefe und mit dem Fokus, den Sie selbst setzen.

Sie bestimmen das Ziel. JUVE plus zeigt Ihnen den Weg.

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Nachricht Umsatz JUVE100 2020 https://www.juve-plus.de/market-intelligence/nachricht-umsatz-juve100-2020/ Tue, 29 Sep 2020 08:40:10 +0000 https://www.juve-plus.de/?page_id=4083 The post Nachricht Umsatz JUVE100 2020 appeared first on JUVE plus. ]]>

Rekordjahr vor Corona

Willkommen auf JUVE plus – Market Intelligence, dem neuen interaktiven Benchmarking-Tool von JUVE.

Die 100 umsatzstärksten Wirtschaftskanzleien in Deutschland haben ein Rekordjahr hinter sich. Im Durchschnitt stiegen die Erlöse um gut 8 Prozent, und auch beim Personal und der Produktivität legten die Kanzleien zu. Das ist das Ergebnis der von JUVE jährlich exklusiv recherchierten Kennziffern. Da etwa ein Fünftel der JUVE 100, vor allem die wichtigsten britischen Kanzleien, ihr Geschäftsjahr Ende April oder später beenden, stecken in diesen Zahlen bereits erste Auswirkungen der Corona-Krise.

Zusammen kamen die JUVE 100 auf einen Umsatz von fast 7,4 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung um 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der durchschnittliche Umsatz pro Berufsträger (UBT), ein Indikator für die Produktivität, stieg um 2,6 Prozent auf fast 550.000 Euro.

Die drei umsatzstärksten Kanzleien sind wie in den Vorjahren Freshfields Bruckhaus Deringer, CMS Hasche Sigle und Hengeler Mueller. Der Vorsprung des Spitzenduos Freshfields und CMS vor dem Verfolgerfeld hält sich. Hinter Hengeler aber hat sich der Abstand zur neuen Viertplatzierten Hogan Lovells auf 18 Millionen Euro verkürzt: Diese legte mit 15 Prozent erneut stark zu – und zog damit an Noerr vorbei. Neu unter den zehn umsatzstärksten Kanzleien ist nach diesem Geschäftsjahr Taylor Wessing, die um 16 Prozent zulegte und damit neben Hogan Lovells das stärkste Wachstum in dieser Gruppe erzielte. Luther, deren Umsatz nach einem gewaltigen Sprung im Vorjahr um knapp 2 Prozent zurückging, findet sich nun auf Rang 11.

JUVE100 Umsätze 2020

Bei der Produktivität, gemessen am Umsatz pro Berufsträger, hat unter den zehn umsatzstärksten Kanzleien Hengeler die Nase vorn, die als einzige deutsche Kanzlei die Marke von 900.000 Euro übertrifft. Bei den britischen Kanzleien lässt Freshfields mit ihren 854.000 Euro pro Anwalt Clifford Chance, Linklaters und Allen & Overy deutlich hinter sich. Insgesamt erreichen bei dieser Kennziffer aber spezialisierte US-Kanzleien mit kleinerer deutscher Praxis die höchsten Werte. Die Rangliste beim UBT führen zehn Kanzleien mit US-Herkunft an, auf Platz elf folgt Hengeler, Freshfields rangiert in dieser Liste wie im Vorjahr auf Platz 14. An der Spitze steht Sullivan & Cromwell mit fast 1,2 Millionen Euro Umsatz pro Berufsträger. Immerhin 29 der hundert Kanzleien konnten ihren UBT nicht steigern.

JUVE100 UBT 2020

Die JUVE-Analyse belegt einen Zusammenhang zwischen Personal- und Produktivitätszuwachs. Der Gesamtmarkt zeigt im Mehrjahresvergleich, dass eine Steigerung der Berufsträger zunächst mit einer Senkung des UBT korreliert. Auf lange Sicht aber ergibt sich aus den von JUVE untersuchten Zahlen aber eine höhere Produktivität in den Kanzleien mit hohen Umsätzen.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr haben die zehn Umsatzstärksten ihren Personalstand erhöht, Heuking Kühn Lüer Wojtek und Taylor Wessing sogar prozentual zweistellig. In der Summe der hundert Umsatzstärksten wuchsen die Teamgrößen um mehr als sechs Prozent. Auffallend ist, dass das prozentuale Wachstum beim Personal im Durchschnitt umso stärker ausfällt, je weiter eine Kanzlei am Ende der JUVE 100 steht. Insgesamt bauten 22 der 100 Kanzleien im vergangenen Jahr Personal ab.

JUVE100 Personalentwicklung 2020

Markieren die guten Zahlen insgesamt den Höhepunkt für die nächsten Jahre, weil die Corona-Krise die Branche zurückwirft? Sicher ist das nicht, denn die Dealflaute im Frühjahr ging in vielen Praxen schnell vorbei, und Rechtsgebiete wie Arbeits- und Insolvenzrecht erleben durch Corona sogar einen Boom. Spannend wird sein, wie solche Effekte sich in den Zahlen des laufenden Jahres widerspiegeln, das wie im Rest der Wirtschaft auch bei Wirtschaftskanzleien zunächst von großer Unsicherheit geprägt war: Im Frühling wurden zahlreiche Deals auf Eis gelegt, manche Kanzleien stoppten vorsichtshalber ihre Partnerausschüttungen und setzten Boni aus. Auch bei Neueinstellungen agieren die meisten sehr vorsichtig. (Ludger Steckelbach)

 

Hier auf JUVE plus – Market Intelligence gibt es noch viel mehr zu entdecken. Über die Navigation oder einen Klick auf das Logo gelangen Sie direkt zu den Themenbereichen Gehalt, Organisation und Finanzen, Recruiting und Personalentwicklung.

Unser neues Benchmarking-Tool bietet fundiert recherchierte Umsatzzahlen, Daten und Fakten – das Ergebnis zahlloser Interviews und Umfragen mit jährlich mehreren Tausend Teilnehmern. Daneben gibt es detaillierte Analysen in gewohnt hoher JUVE-Qualität. JUVE plus ist interaktiv und passt sich Ihren Wünschen an.

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Nachricht Inhouse Personal 2020 https://www.juve-plus.de/market-intelligence/nachricht-inhouse-personal-2020/ Thu, 04 Feb 2021 15:26:33 +0000 https://www.juve-plus.de/?page_id=6126 The post Nachricht Inhouse Personal 2020 appeared first on JUVE plus. ]]>

Personal: Rechtsabteilungen sehen unsichere Zeiten kommen

Willkommen auf JUVE plus – Market Intelligence, dem neuen interaktiven Benchmarking-Tool von JUVE.

Noch im Vorjahr wollten viele der von JUVE befragten Rechtsabteilungen weiter einstellen. Die Corona-Krise brachte diese Pläne durcheinander: Gestiegen ist zuletzt nur die Zahl der Umfrageteilnehmer, die unsicher sind, wie es personell weitergeht.

Aktuell rechnen 38 Prozent der Inhouse-Verantwortlichen laut JUVE-Umfrage damit, Berufsträger einzustellen, 21 Prozent wollen zusätzliche Fachkräfte rekrutieren. Eine knappe Mehrheit der Umfrageteilnehmer will allerdings auf weitere Neueinstellungen verzichten. Ein sehr ähnliches Bild ergab sich bereits im Vorjahr, doch inzwischen ist die Zahl derer gestiegen, die nicht wissen, wie es personell weitergeht: Jeweils rund 20 Prozent der Teilnehmer antworteten, sie seien „unsicher“.

Vergleich Personalpläne in Rechtsabteilungen 2017 bis 2021

Immerhin 8 Prozent der Inhouse-Verantwortlichen erklären ausdrücklich, dass die Corona-Krise ihre Personalpläne geändert habe. Dass Personal in Rechtsabteilungen inzwischen nicht mehr automatisch Juristen oder Paralegals bedeutet, ist auf dem Weg zur Mehrheitsmeinung: Inzwischen beschäftigen 48 Prozent der befragten Rechtsabteilungen auch nichtjuristische Experten.

Große Skepsis gegenüber Alternativen

Weniger aufgeschlossen als im Vorjahr sind die Teilnehmer der JUVE Inhouse-Umfrage für Alternativen zur Bestandsmannschaft. Nach wie vor würden im Verhältnis die meisten Inhouse-Verantwortlichen Secondees einsetzen, immerhin 29 Prozent tun dies bereits. Projektjuristen sind bei 21 Prozent der befragten Rechtsabteilungen im Einsatz.

Die Skepsis gegenüber vielen anderen Alternativen allerdings ist groß. Externe Dienstleister zur Rechnungskontrolle etwa kommen für glatte 40 Prozent der Inhouse-Verantwortlichen nicht in Frage, noch etwas mehr lehnen externe Projektmanager im Mandat ab. Auch Legal Procurement ist für die meisten weiterhin Inhouse-Sache. Insgesamt ist der Anteil der Umfrageteilnehmer, die offen für neue Personalmaßnahmen wären, gesunken. Lediglich für Standardaufgaben wären heute mehr Rechtsabteilungen als noch vor einem Jahr bereit, externe Dienstleister zu beauftragen.

Bereitschaft zu alternativen Personalmaßnahmen in Rechtsabteilungen

Diese Skepsis dürfte primär durch die Unsicherheit getrieben sein, welcher Einsatz überhaupt sinnvoll ist. Diejenigen Umfrageteilnehmer, die bereits mit Projektjuristen gearbeitet haben, kommen keineswegs durchgängig zu dem Ergebnis, sie hätten dadurch Geld gespart. Viele meinen sogar, die Zeitarbeiter hätten zusätzliche Kosten verursacht.

An der JUVE-Inhouse-Umfrage nahmen im Herbst 2020 insgesamt 256 Verantwortliche aus den Bereichen Recht und Compliance teil, der Großteil davon General Counsel oder ähnliche Leitungsfunktionen. Sie repräsentieren fast 2.200 Unternehmensjuristen in Deutschland und fast 3.000 Berufsträger im Ausland aus Unternehmen aller relevanten Branchen. (Astrid Jatzkowski, Norbert Parzinger)

Methodik

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Nachricht Inhouse Österreich 2021 https://www.juve-plus.de/market-intelligence/nachricht-inhouse-oesterreich-2021/ Thu, 08 Jul 2021 13:16:19 +0000 https://www.juve-plus.de/?page_id=9084 The post Nachricht Inhouse Österreich 2021 appeared first on JUVE plus. ]]>

Personal: Rechtsabteilungen sehen unsichere Zeiten kommen

Willkommen auf JUVE plus – Market Intelligence, dem neuen interaktiven Benchmarking-Tool von JUVE.

Im Idealfall ist Veränderung ein geplanter Prozess. Doch im Pandemiejahr 2020 kam vieles anders als erwartet: Corona hat die Arbeit vieler Rechtsabteilungen umgekrempelt, das zeigen die Ergebnisse der JUVE-Inhouse-Umfrage. Eines ist jedoch geblieben: In Krisenzeiten sind Juristen gefragte Leute, denn sie vermitteln Sicherheit.

Unternehmen und ihre Rechtsabteilungen sahen sich im vergangenen Jahr plötzlich mit Veränderungen konfrontiert, die in den wenigsten Fällen freiwillig oder geplant waren. Vielmehr setzte Corona so manchen Prozess unvorhergesehen in Gang. Ob systemrelevant oder nicht, für die Rechtsabteilungen österreichischer Unternehmen brachte die Pandemie durch die Bank mehr Arbeit mit sich – wie die Ergebnisse der JUVE-Inhouse-Umfrage 2021 zeigen.

Inhouse-Umfrage zu Rechtsabteilungen in Österreich

Gefragt nach den langfristigen Veränderungen durch Corona gehen alle befragten Unternehmensjuristen davon aus, dass die Arbeitsbelastung steigen wird.

Je mehr Standardaufgaben eine Rechtsabteilung outsourcen kann oder ihre Inhouse-Mandanten mit Vertragsgeneratoren oder anderen technischen Hilfsmitteln selbst erledigen können, desto besser kann sie sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Und die haben durch die Krise an Bedeutung gewonnen.

Dieser Wandel resultiert aus einem – im Zuge der allgemeinen Unsicherheit – gewachsenen Bedürfnis nach Sicherheit. Das wird vermutlich so bleiben oder, wie ein Inhouse-Jurist formuliert: „Da wurde eine Tür geöffnet, die sich so schnell nicht wieder schließen wird.“ (Annette Kamps)

Neben fundiert recherchierten Umsatzzahlen, Daten und Fakten (dem Ergebnis aus zahllosen Interviews und Umfragen) bietet unser neues Benchmarking-Tool detaillierte Analysen in gewohnt hoher JUVE-Qualität. JUVE plus ist interaktiv und passt sich Ihren Wünschen an.

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Unterstützung gewünscht in folgenden Veränderungsprozesse 2021 https://www.juve-plus.de/organisation-und-finanzen/rechtsabteilungen-in-oesterreich/unterstuetzung-gewuenscht-in-folgenden-veraenderungsprozesse-2021/ Tue, 06 Jul 2021 14:57:49 +0000 https://www.juve-plus.de/?page_id=9027 The post Unterstützung gewünscht in folgenden Veränderungsprozesse 2021 appeared first on JUVE plus. ]]>

Unterstützung gesucht

11.11.2021

Wünschenswert für geplante Veränderungsprozesse wäre…

Quelle: JUVE-Inhouse-Umfrage 2021

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Die größten Herausforderung bei Umsetzung von Veränderungen 2021 https://www.juve-plus.de/organisation-und-finanzen/rechtsabteilungen-in-oesterreich/die-groessten-herausforderung-bei-umsetzung-von-veraenderungen-2021/ Tue, 06 Jul 2021 14:45:17 +0000 https://www.juve-plus.de/?page_id=9023 The post Die größten Herausforderung bei Umsetzung von Veränderungen 2021 appeared first on JUVE plus. ]]>

Bleibt alles anders

11.11.2021

Die größte Herausforderung bei der Umsetzung von Veränderungen in meiner Abteilung liegt darin,…

Skala von 1 (kein Problem) bis 5 (unmöglich)
Quelle: JUVE-Inhouse-Umfrage 2021

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Nachricht Umsatz Mittelstandsberater 2020 https://www.juve-plus.de/market-intelligence/nachricht-umsatz-mittelstand-2020/ Sun, 14 Jun 2020 12:04:57 +0000 https://www.juve-plus.de/?page_id=2605 The post Nachricht Umsatz Mittelstandsberater 2020 appeared first on JUVE plus. ]]>

Mittelstandsumsätze: Wer ist fit für die Krise?

Das Geschäft der Mittelstandsberater lief 2019 auf Hochtouren, Umsatz und Mitarbeiterzahl stiegen auf Rekordniveau. Welche Kanzleien haben die fetten Jahre genutzt, um sich für weniger gute Zeiten effizient aufzustellen? Die JUVE-Umsatzstatistik zeigt, ob die Mittelstandskanzleien Muskeln aufgebaut haben – oder nur Masse.

Die zehn größten Kanzleien, die auf die Beratung des Mittelstands fokussiert sind, steigerten ihren Umsatz gegenüber 2018 allesamt um zweistellige Prozentzahlen. Die größten 50 Mittelstandsberater gemeinsam standen im abgelaufenen Geschäftsjahr für einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro – zwei Jahre zuvor waren es nur rund 1,9 Milliarden.

Auch die Mannschaften wuchsen kräftig. Zuletzt beschäftigten die größten 50 Mittelstandskanzleien zusammen 5.500 Berufsträger. In vielen Fällen kamen noch Hilfstruppen hinzu: Gerade die Berater, die für Volkswagen und deren zentrale Beraterin Freshfields Bruckhaus Deringer die Abwehr von Händler- und Verbraucherklagen in Sachen Diesel übernahmen, beschäftigten ganze Mannschaften von Projektjuristen, mitunter über 100 Köpfe stark. Wie effizient die einzelnen Kanzleien das zusätzliche Personal einsetzen konnten, variiert allerdings deutlich.

JUVE hat gemessen, wie sich der Umsatz pro Berufsträger (UBT) und die personelle Größe (gezählt in Full-Time-Equivalents/FTEs) in den einzelnen Mittelstandskanzleien 2019 im Vergleich zum Vorjahr verändert haben – und wie beide Entwicklungen zusammenhängen. Das Ergebnis: Je größer das Personalwachstum, desto stärker sinkt tendenziell die Produktivität.

Mehr Personalwachstum bedeutet stärkeren Produktivitätsrückgang – meistens

Ein naheliegender Grund dafür ist, dass die jungen Associates und Projektjuristen, auf die ein bedeutender Teil des Wachstums entfiel, jeder für sich keine hohen Honorare einspielen. Mehrarbeit in großen Mandaten wurde allzu oft durch schiere Manpower bewältigt. Produktivitätsfortschritte durch Legal-Tech-Einsatz wiederum gingen gerade im Diesel-Komplex oft Hand in Hand mit sinkenden Beraterhonoraren.

Zwischen den einzelnen Kanzleien gibt es allerdings deutliche Unterschiede. So war etwa Buse Heberer Fromm stark mit Prozessen für den VW-Konzern ausgelastet, stellte massiv ein und sackte beim UBT deutlich ab. Ihre ebenfalls mit Diesel-Klagen beschäftigten Wettbewerber Beiten Burkhardt, Luther und KPMG Law hingegen schafften es, mit der Teamgröße auch die Produktivität zu steigern – teils sogar deutlich. Heuking Kühn Lüer Wojtek baute ihre Mannschaft ebenfalls kräftig aus, hielt den UBT aber praktisch konstant.

Besonders stark legte beim UBT etwa Görg zu, die mit annähernd gleich großer Mannschaft wie im Vorjahr 17,1 Prozent mehr pro FTE umsetzte. Grund dafür war nicht zuletzt der klassische Schwerpunkt der Kanzlei: Restrukturierungsmandate und Großinsolvenzen wie Senvion nahmen zu. Die Diesel-Sonderkonjunktur hatte mit Görgs Erfolg hingegen nichts zu tun. Die Kanzlei war hier ebenso wenig involviert wie etwa GSK Stockmann, die ebenfalls kräftiges Produktivitätswachstum meldete. (Ludger Steckelbach, Norbert Parzinger)

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Methodik JUVE Karriere Österreich 2021 https://www.juve-plus.de/methodik-juve-karriere-oesterreich-2021/ Mon, 18 Oct 2021 08:08:12 +0000 https://www.juve-plus.de/?page_id=9866 The post Methodik JUVE Karriere Österreich 2021 appeared first on JUVE plus. ]]>

Methodik JUVE Karriere Österreich 2021

Die Top-Arbeitgeber für Konzipienten: Wofür die Übersicht gut ist, und wie wir die besten Arbeitgeber auswählen und bewerten.

 

20 Top-Arbeitgeber unabhängig recherchiert und bewertet. So wählen wir aus.

In dieser Analyse stellt die JUVE-Redaktion zum fünften Mal die Kanzleien vor, die nach unserer Recherche für Konzipienten besonders attraktive Arbeitgeber sind. Für die Auswahl und die Reihenfolge der Platzierungen legt die JUVE-Redaktion folgende Quellen zugrunde: JUVE-Umfragen unter Bewerbern und Konzipienten, Erhebungen bei Kanzleien, etwa zu geplanten Neueinstellungen, sowie die laufende Marktrecherche der JUVE-Redaktion. Dabei können sich die Leser auf die Unabhängigkeit der Journalisten verlassen, die den Überblick erarbeiten.

Unsere Informationsquellen

Bei der Auswahl und Bewertung der Arbeitgeber stützt sich die JUVE-Redaktion maßgeblich auf die JUVE-Bewerber- und JUVE-Konzipientenumfrage. Zusätzlich hat sie 33 Kanzleien intensiv zu Nachwuchsthemen befragt und in Gesprächen mit Marktteilnehmern sowie aus öffentlichen Quellen recherchiert. Die Redaktion will so jungen Juristen wertvolle Einblicke und Bewertungen zu potenziellen Arbeitgebern unter den Kanzleien an die Hand geben.

Die JUVE-Bewerberumfrage 2020/21

erfolgte ausschließlich online im Zeitraum von November 2020 und Juni 2021, unter anderem in Kooperation mit Jus Success bei der virtuellen Messe. An der Umfrage beteiligten sich insgesamt 142 Studierende.

Die JUVE-Konzipientenumfrage 2021

haben zwischen April und Juni 2021 422 berufstätige Konzipienten ausgefüllt. Aus der Onlineumfrage erhält die Redaktion aussagekräftige Informationen zur Zufriedenheit der Rechtsanwaltsanwärter, zur aktuellen Stimmung bei den Arbeitgebern und zum Ansehen anderer Kanzleien, zu denen die Umfrageteilnehmer wechseln würden. 85 Prozent der Teilnehmer arbeiteten in Wien.

Kennzahlen zu Personal und Gehältern

gaben uns 33 Arbeitgeber, etwa Personalzahlen und Gehaltsspannen zum Stand 31. Juli 2021. In der Regel handelt es sich um Arbeitgeberangaben, die anhand der JUVE-Konzipientenumfrage auf Plausibilität überprüft werden.

Das JUVE-Urteil

zeigt auf einen Blick die redaktionelle Bewertung eines Arbeitgebers in seinem jeweiligen Umfeld, von „hat den Marktdurchschnitt nicht erreicht“ (kein Stern) bis „herausragend“ (fünf Sterne). Wenn keine ausreichenden Informationen vorliegen, bleibt eine Kategorie „ohne Wertung“.

Das Renommee

von Kanzleien ist hier entsprechend der Bewertung in den JUVE Handbüchern 2020/21 und 2021/22 für Österreich (www.juve.de/oesterreich/) angegeben. Die Anzahl der Sterne entspricht der Bewertung des Marktrenommees.

Die JUVE Top 20 Arbeitgeber 2021

Wie die Platzierungen der Kanzleien in der JUVE-Liste entstehen, ergibt sich aus dem Karrierefaktor. In diesen fließen vier Einzelfaktoren ein:

  • Karrierechancen – ergibt sich aus der Kombination aus der Anzahl der im Kalenderjahr 2022 maximal geplanten Neueinstellungen von Berufseinsteigern und der Anzahl der im Vorjahr übernommenen Konzipienten im Verhältnis zur Gesamtzahl der Anwälte im ersten Berufsjahr. Aus der Kombination beider Faktoren errechnet sich der Gesamtfaktor Karrierechancen.
  • Zufriedenheit – errechnet sich aus der Note, mit der Rechtsanwaltsanwärter ihren aktuellen Arbeitgeber insgesamt bewerten. Die verwendete Notenskala geht von 4,00 (sehr zufrieden) bis 1,00 (ganz und gar nicht zufrieden).
  • Gehalt – zeigt den Mittelwert des Gehalts für Berufseinsteiger mit und ohne Zusatzqualifikationen an. Das höchste Monatsgehalt entspricht 100 Punkten.
  • Image – bildet die Kombination aus zwei Umfrageergebnissen ab: der Häufigkeit, mit der junge Juristen vor dem Berufseinstieg einen Arbeitgeber in der JUVE-Bewerberumfrage 2020/21 als Wunscharbeitgeber nannten, und der Häufigkeit, mit der Rechtsanwaltsanwärter in der JUVE-Konzipientenumfrage 2021 andere Arbeitgeber als ihren eigenen als Wunscharbeitgeber anführten.

Die Einzelfaktoren sind kein absoluter Wert, sondern eine Punktzahl von 100 möglichen Punkten. Dazu wird der tatsächliche Wert ins Verhältnis zum Höchstwert gesetzt, der in einer Kategorie erreicht wird. Ein Beispiel: 2021 war die höchste Zahl an Bewerbernennungen 51; das entspricht vollen 100 Punkten. Eine Kanzlei mit 20 Bewerbernennungen erreicht entsprechend 39 Punkte.

Aus den einzelnen Punktwerten berechnet die JUVE-Redaktion den Karrierefaktor durch die Addition der vier Einzelfaktoren, geteilt durch vier.

Grundlage für die Berechnung des Karrierefaktors sind alle Informationen, die der Redaktion bis zum 20. September 2021 vorlagen. Informationen, die uns später erreichten, wurden nicht mehr für die Berechnung der JUVE-Liste berücksichtigt, unter Umständen aber in den Einzeldarstellungen der Arbeitgeber.

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Nachricht Umsatz JUVE100 2021 https://www.juve-plus.de/market-intelligence/nachricht-umsatz-juve100-2021/ Thu, 30 Sep 2021 06:36:39 +0000 https://www.juve-plus.de/?page_id=9585 The post Nachricht Umsatz JUVE100 2021 appeared first on JUVE plus. ]]>

Rekordjahr vor Corona

Willkommen auf JUVE plus – Market Intelligence, dem neuen interaktiven Benchmarking-Tool von JUVE.

Die Pandemie zwang die 100 umsatzstärksten Wirtschaftskanzleien in Deutschland zwar zu einem kurzen Innehalten. Dennoch schafften die JUVE 100 erneut ein Jahr mit Umsatzrekorden. Im Durchschnitt wuchsen die Erlöse um gut 6 Prozent.

Die von JUVE jährlich exklusiv recherchierten Kennziffern zeigen, wie die Kanzleien bei Umsatz, Personal und Produktivität zulegten. Zusammen kamen die JUVE 100 auf einen Umsatz von gut 7,8 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der durchschnittliche Umsatz pro Berufsträger (UBT), ein Indikator für die Produktivität, stieg um 4,3 Prozent auf rund 573.000 Euro.

Hinter den drei umsatzstärksten Kanzleien in der Tabelle verschiebt sich die Reihenfolge. Hier zählen die deutschen Sozietäten Gleiss Lutz und Flick Gocke Schaumburg sowie Taylor Wessing zu den Aufsteigern in den Top 10. Die Londoner Magic-Circle-Kanzleien Linklaters und Clifford Chance sind dagegen in der Rangliste nicht mehr so hoch platziert wie im Vorjahr. Ebenso erging es Heuking Kühn Lüer Wojtek, deren Arbeit für VW in Diesel-Massenverfahren die Umsätze im Vorjahr noch stark beflügelt hatte.

Die 100 umsatzstärksten Kanzleien in Deutschland

Bei der Produktivität, gemessen am Umsatz pro Berufsträger (UBT), dominieren US-Kanzleien. In den gesamten Top 10 nach UBT findet sich keine Kanzlei, die nicht ihren Hauptsitz in den USA hat. Spitzenreiter ist Kirkland & Ellis, wo 2020 jeder deutsche Anwalt im Durchschnitt 1,25 Millionen Euro Umsatz machte. Auch Kanzleien wie Weil Gotshal & Manges und Sullivan & Cromwell lassen mittlerweile die einst magische Million Euro Umsatz pro Berufsträger wiederholt deutlich hinter sich.

Die produktivste deutsche Kanzlei ist Hengeler Mueller mit einem UBT von 917.000 Euro – sie steht in der Rangliste auf Platz 12. Unter den großen Londoner Kanzleien ist in Deutschland Freshfields auf Rang 15 mit 845.000 Euro die produktivste. Damit musste Freshfields, wie auch ihre Magic-Circle-Konkurrentin Clifford Chance, einen leichten Rückgang verbuchen. Insgesamt konnten mehr als 70 der Juve-100-Kanzleien ihren UBT steigern. Die 100 Teams wuchsen In der Summe um zwei Prozent. (Ludger Steckelbach)

Unser bewährtes Benchmarking-Tool bietet fundiert recherchierte Umsatzzahlen, Daten und Fakten – das Ergebnis zahlloser Interviews und Umfragen mit jährlich mehreren Tausend Teilnehmern. Daneben gibt es detaillierte Analysen in gewohnt hoher JUVE-Qualität. JUVE plus ist interaktiv und passt sich Ihren Wünschen an.

The post Nachricht Umsatz JUVE100 2021 appeared first on JUVE plus.

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Nachricht Umsatz Mittelstandsberater 2021 https://www.juve-plus.de/market-intelligence/nachricht-umsatz-mittelstand-2021/ Thu, 06 May 2021 11:44:18 +0000 https://www.juve-plus.de/?page_id=8703 The post Nachricht Umsatz Mittelstandsberater 2021 appeared first on JUVE plus. ]]>

Mittelstandsumsätze: Wer ist fit für die Krise?

Das Geschäft der Mittelstandsberater lief 2019 auf Hochtouren, Umsatz und Mitarbeiterzahl stiegen auf Rekordniveau. Welche Kanzleien haben die fetten Jahre genutzt, um sich für weniger gute Zeiten effizient aufzustellen? Die JUVE-Umsatzstatistik zeigt, ob die Mittelstandskanzleien Muskeln aufgebaut haben – oder nur Masse.

Die zehn größten Kanzleien, die auf die Beratung des Mittelstands fokussiert sind, steigerten ihren Umsatz gegenüber 2018 allesamt um zweistellige Prozentzahlen. Die größten 50 Mittelstandsberater gemeinsam standen im abgelaufenen Geschäftsjahr für einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro – zwei Jahre zuvor waren es nur rund 1,9 Milliarden.

Auch die Mannschaften wuchsen kräftig. Zuletzt beschäftigten die größten 50 Mittelstandskanzleien zusammen 5.500 Berufsträger. In vielen Fällen kamen noch Hilfstruppen hinzu: Gerade die Berater, die für Volkswagen und deren zentrale Beraterin Freshfields Bruckhaus Deringer die Abwehr von Händler- und Verbraucherklagen in Sachen Diesel übernahmen, beschäftigten ganze Mannschaften von Projektjuristen, mitunter über 100 Köpfe stark. Wie effizient die einzelnen Kanzleien das zusätzliche Personal einsetzen konnten, variiert allerdings deutlich.

JUVE hat gemessen, wie sich der Umsatz pro Berufsträger (UBT) und die personelle Größe (gezählt in Full-Time-Equivalents/FTEs) in den einzelnen Mittelstandskanzleien 2019 im Vergleich zum Vorjahr verändert haben – und wie beide Entwicklungen zusammenhängen. Das Ergebnis: Je größer das Personalwachstum, desto stärker sinkt tendenziell die Produktivität.

Mehr Personalwachstum bedeutet stärkeren Produktivitätsrückgang – meistens

Ein naheliegender Grund dafür ist, dass die jungen Associates und Projektjuristen, auf die ein bedeutender Teil des Wachstums entfiel, jeder für sich keine hohen Honorare einspielen. Mehrarbeit in großen Mandaten wurde allzu oft durch schiere Manpower bewältigt. Produktivitätsfortschritte durch Legal-Tech-Einsatz wiederum gingen gerade im Diesel-Komplex oft Hand in Hand mit sinkenden Beraterhonoraren.

Zwischen den einzelnen Kanzleien gibt es allerdings deutliche Unterschiede. So war etwa Buse Heberer Fromm stark mit Prozessen für den VW-Konzern ausgelastet, stellte massiv ein und sackte beim UBT deutlich ab. Ihre ebenfalls mit Diesel-Klagen beschäftigten Wettbewerber Beiten Burkhardt, Luther und KPMG Law hingegen schafften es, mit der Teamgröße auch die Produktivität zu steigern – teils sogar deutlich. Heuking Kühn Lüer Wojtek baute ihre Mannschaft ebenfalls kräftig aus, hielt den UBT aber praktisch konstant.

Besonders stark legte beim UBT etwa Görg zu, die mit annähernd gleich großer Mannschaft wie im Vorjahr 17,1 Prozent mehr pro FTE umsetzte. Grund dafür war nicht zuletzt der klassische Schwerpunkt der Kanzlei: Restrukturierungsmandate und Großinsolvenzen wie Senvion nahmen zu. Die Diesel-Sonderkonjunktur hatte mit Görgs Erfolg hingegen nichts zu tun. Die Kanzlei war hier ebenso wenig involviert wie etwa GSK Stockmann, die ebenfalls kräftiges Produktivitätswachstum meldete. (Ludger Steckelbach, Norbert Parzinger)

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